Donnerstag, 19. April 2012

Diffuse, aber eigentlich an einzelne Personen gerichtete Hass-Tweets während der Vorlesung abzulassen ist so zweites Semester.

Montag, 16. April 2012

Mein Körper vibriert vor Stress und ich kann mich nicht offenbaren, weil ich völlig erstarrt nichts mache, das stressig genug aussieht
Wer ist schlimmer - derjenige, der Tags mit Bleistift an Wände malt oder der, der sie mittels Radiergummi wieder entfernt?

Sonntag, 1. April 2012

Ich packe meinen altgewordenen Computer zusammen, Mainboard, Grafikkarte und Netzteil werden gebettet in eine gepolsterte Kiste. Der Deckel schließt sich. Auf Wiedersehen Pentium 4 von 2004.
Über Computer reden muss ja eigentlich echt nicht sein.

Sonntag, 4. März 2012

Das unwiderstehliche Bedürfnis, den elektrischen Fliegenzapper anzufassen. Und dann: nichts, nicht mal ein leichtes Britzeln. Scheiß TÜV ey.

Mittwoch, 29. Februar 2012

29 / 02 / 2012

Ich streichelte die Datei mit vermeintlich fast fertigen Songs wochenlang, mit leicht zusammengekniffenen Augen. Mit der vollen Überzeugung, da in kurzer Zeit so viel Material zusammengeschrieben zu haben, dass es doch reichen muss für ein paar Songs.
Aber nicht alles, was man betrunken im Keller eines Clubs in sein Telefon getippt hat stellt sich später als brauchbarer Song heraus. Vielleicht hatte mich die Nyan Cat-Projektion im Keller des Metronom Clubs beeinträchtigt. Endlosschleife schleift Gehirn ab. Diesen Satz gab es so oder ähnlich schon sehr oft in diesem Blog. Gleich rege ich mich über das Wort Gehirn auf, weil es sich liest wie Gekräuse und Gekrauch - irgendwie unwürdig halt. Zwischen Brain und Mind, Gehirn und Gemüt muss es ja noch eine Zwischenstufe geben. Wie auch immer, ich hatte jetzt drei Wochen frei. Ich zappte da durch Spiele wie andere durchs Fernsehprogramm.
Ich hatte Phasen, in denen ich mich von den Phasen davor erholen musste. Grade eben habe ich Respekt vor Alkohol und Völlerei. 
Irgendwann kam dann das doch recht lang erwartete Paket von Annie Hardy und Aaron North. Hin und hergerissen zwischen Rührung (soviel Zeug und gefühlte persönliche Widmung) und dem Wissen, dass ich das bei eBay gekauft hatte (aber A. berichtete, den Namen V. immer im Auge gehabt zu haben). Ein Überraschungspaket. Auf der beigelegten Postkarte steht eine Adresse, an der ich mal einen Stein durchs Fenster werfen möge, sollte ich mal dran vorbeikommen. Dafür hab ich jetzt eine lebenslange Eintrittskarte für Giant Drag-Konzerte. Sollten die jemals wieder passieren. Eine kleine Band, eigentlich längst vergessen, aufrechterhalten über Paypal.  Neogrunge mit manchmal nicht ganz leicht erklärbarer Faszination.
Muss jetzt zum Briefkasten, zur Bank, in die Kaufhalle, Milch, Eier und Brot kaufen. Und Wurst.
Und dann mein Auto waschen.
Okay, hier stimmt was nicht: Ich muss zum Briefkasten und zur Bank. Eigentlich brauche ich nur Wasser und Erdnüsse. Auf Wurst und den anderen Neubaublock-Maiks Familie isst um 18 Uhr Ambndbrot-Kram kann ich verzichten. Ich hab auch kein Auto. Ich hab aber immerhin Haare, die ich mal waschen ... Ach komm jetzt.